Die wiederkehrende Gesellschaft
Sieben bekannte Gesichter. Keine feste Besetzung.
Wer auf einem Cover fehlt, ist nicht aus der Band geflogen. Je nach Lied und Geschichte steht eine andere Gesellschaft auf der Bühne.
Hauptgesang · Banjo · Mundharmonika
Der ruhige Wolf
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Mit warmem, leicht rauem Bariton singt er den größten Irrsinn, als hätte er ihn längst kommen sehen. Banjo und Mundharmonika wechseln sich je nach Lied ab; die Harmonika bekommt ihre Soli zwischen den Gesangszeilen.
Hat den Irrsinn verstanden. Regt sich deshalb nicht mehr auf.
Waschbrett · Löffel · Pömpel
Die hysterische Hyäne
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Sie lacht schon, während die Katastrophe noch aufgebaut wird. Aus Waschbrett und Gerätschaften macht sie Rhythmus. Oder zumindest Geräusche mit Überzeugung. Dazu liefert sie Zwischenrufe und entfesselte Antwortgesänge.
Hält einen Pömpel für einen durchaus vertretbaren Taktstock.
Kontrabass · E-Bass
Der würdevolle Bock
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Aufrechter Körper, angehobenes Kinn und eine Augenbraue, die niemandem etwas durchgehen lässt. Je nach Song wechselt er zwischen Kontrabass und elektrischer Bassgitarre. Der Bock singt tief dazu und spielt zwischen klebrigen Krügen mit der Würde eines Konzertmeisters weiter.
Jeder falsche Ton ist offensichtlich die Schuld der anderen.
E-Gitarre · Country-Twang · Rockabilly
Der charmante Fuchs
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Die cremefarbene Gitarre hängt tief, die Erwartungen an sich selbst liegen hoch. Charmant, eitel und auffällig unschuldig lächelnd bringt er Country-Twang, Rockabilly, Slide-Einlagen und charmante Harmonien in die Truppe.
Glaubt, jedes Lied sei eigentlich sein Solo.
Pedal-Steel · Bitte exakt stimmen
Der penible Waschbär
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Er sitzt hinter seiner waagerechten Pedal-Steel und arbeitet am schwebenden Country-Klang. Penibel, empfindlich und maximal konzentriert. Neben ihm darf die Bühne zusammenbrechen – aber bitte sauber gestimmt.
Die Katastrophe ist einen Halbton zu hoch.
Schlagzeug · Feierabend später
Der mürrische Dachs
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Schwere Lider, hochgekrempelte Ärmel und ein Blick, der längst zu Hause wäre. Mit Trommeln, Becken und einem angeschlagenen Topf hält er den Laden zusammen. Mürrisch. Zuverlässig. Unvermeidlich.
Ihr könnt durchdrehen. Aber bitte im Takt.
Fiedel · Jede Pause ist verdächtig
Der überambitionierte Hase
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Sehnig, zerzaust und hoch konzentriert arbeitet er an seiner abgenutzten Holzfiedel, als ließe sich damit die Zeit überholen. Seine flinken Läufe treiben zwischen Banjo, E-Gitarre und Pedal-Steel. Platz für den Wolf lässt er widerwillig.
Hält jede Pause für eine verpasste Gelegenheit.

Vier Tiere. Ein Versprechen.
Auf der Armbinde stehen die Bremer Stadtmusikanten: Esel, Hund, Katze und Hahn. Vier Tiere, die aussortiert werden sollen und gemeinsam einen neuen Platz finden. Diesen Gedanken tragen die Fankers weiter.
Wer das Zeichen trägt, gehört dazu – mit seinen Eigenheiten, seinem Instrument und seiner ausgesprochen fragwürdigen Lautstärke.
Kapitel III
Ein Name, der schon nach Musik klingt
Funk im Bauch. Upbeat in den Beinen. Country am Tresen. Aus Funk, Upbeat und Country entstand der Name: Fankers. Rockabilly darf auch mit rein.
Banjo, Fiedel und Mundharmonika treffen auf Kontrabass, E-Bass, E-Gitarre, Pedal-Steel, Schlagzeug und ziemlich eigenwillige Percussion. Der Wolf erzählt. Die anderen halten es selten aus, ihn ausreden zu lassen.
In Feohwynn funktionieren auch elektrische Instrumente und Verstärkung durch die magischen Gegebenheiten der Welt. Bauform und Klang bleiben erhalten. Wenn ein Bläser mitzieht, kann er durch Magie mehrere Bläserklänge verweben. Ein Mund. Mehrere Stimmen. Die Beschwerden bleiben einstimmig.
Funk+Upbeat+Country=Fankers
Deutsch. Deutlich. Ohne vornehmes Zungenakrobatikseminar.